Lena Bonsack  /  Schmuck und Körperskulptur

Schön, bis du
hinsiehst.

Mehlwurmlarven, tote Bienen, Kunstharz – verarbeitet zu Stücken, die man tatsächlich trägt.
Vergoldete Larvenhaube mit Schulterstueck, getragen in der Ausstellung
Grossformatiger Schulterkragen dicht besetzt mit Mehlwurmlarven

Mehlwurmlarven.
Tote Bienen.
Kunstharz.

Getrocknete Larven werden sortiert, gereinigt und Stück für Stück auf Trägergewebe gesetzt oder in Harz gefasst. Der handwerkliche Aufwand ist derselbe wie bei Perlen oder Edelsteinen – nur verweigert sich das Ausgangsmaterial.

Aus Distanz liest man Fell, Koralle, Perlmutt. Erst nah kippt das Bild. Genau dieser Umschlagpunkt ist die Arbeit.

Werke

Sechs Arbeiten aus den Jahren 2024 bis 2026. Alle Stücke sind Unikate.
Kragen (Bienen), 2024
Tote Bienen, Drahtgeflecht, Seide
Brosche (Harz), 2025
Kunstharz, Süßwasserperle, Gold 750
Ohrringe (Harz), 2025
Kunstharz, Silber
Anhänger (Kupfer), 2026
Kupfer, Gold, Stahlseil
Werkzeuge auf der Werkbank einer Goldschmiedewerkstatt

Burg Giebichenstein,
Halle

Lena Bonsack studiert Schmuck- und Objektgestaltung an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihre Arbeiten entstehen zwischen Goldschmiedehandwerk und Objektkunst: klassische Fügetechnik, verweigerndes Material.

Vergangene Ausstellung

„Neuen Schmuck braucht das Land“

Galerie Gottorf, Gartenstraße 20, 88400 Biberach an der Riß
bis 11. Juli 2026

Erwerb auf Anfrage

Die Stücke sind Unikate, es gibt keinen Warenkorb. Schreib mit dem Werktitel, ich melde mich mit Preis, Maßen und Verfügbarkeit.